"Jetzt ist das Zeitalter der Frau"


Interview mit der spirituellen Lehrerin und Bestsellerautorin Chris Griscom

Die US-amerikanische Heilerin Chris Griscom hat mit ihren spirituellen Büchern weltweit Millionen von Menschen erreicht. Ihre therapeutische Arbeit im „Light Institute“ in New Mexiko basiert auf der Erkenntnis, dass derMensch ein „multiinkarniertes“ Wesen ist. Im September 2008 kam sie für den Seminarveranstalter Frankfurter Ring nach langer Zeit wieder nach Deutschland und besuchte uns – die Kamasha Redaktion und den Kamasha Seminarort Lebensquelle in Fulda – für ein wundervolles Interview.

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Kamasha: Chris, seitdem ich vor Jahren dein Buch „Der weibliche Weg“ gelesen habe, sehe ich dich als Leitfigur für ein erfülltes Frausein an. Was ist zur Zeit besonders wichtig für eine Frau, die ihre weibliche Kraft entfalten möchte?

Chris Griscom: Wir befinden uns jetzt im Zeitalter der Frauen und das Wichtigste ist, die Energien zu nutzen, die zu uns gehören: das Nähren, das Kreieren, das Erschaffen von Schönheit und Harmonie. Diese kraftvollen Energien werden auf der Erde gebraucht und wir Frauen können sie auf ganz selbstverständliche Weise einbringen, ohne darüber nachzudenken. Alles was hierfür geschehen muss, ist, dass Frauen sich in ihrem Inneren über die Göttinnen-Energie in sich bewusst werden. Es geht nicht darum, diese Kraft durch ein Ritual zu erwecken, was sehr männlich ist, sondern sie einfach zu leben. Wenn eine Frau sich selbst so wahrnimmt, dann ist sie erfüllt. Allerdings fühlen sich Frauen, die nähren, sehr oft als ob sie von anderen ausgesaugt werden. Das ist das Problem. Doch wenn du den weiblichen Zugang zu den unsichtbaren, nicht manifesten, göttlichen Welten nutzt, fühlst du dich niemals leer. Ganz egal, wie viele Kinder du hast, wie groß dein Unternehmen ist, was du auch tust in deinem Leben. Wir Frauen sind die perfekten Vehikel, um diese göttliche Kraft durch uns hindurch fließen zu lassen und sie zu dirigieren; nicht, indem wir sie anbeten, sondern in einer neuen Art: indem wir sie sind. Frauen sind durch eine Zeit gegangen, die sie dazu gebracht hat, wie Männer sein zu wollen. Sie versteckten das Feminine, ohne zu sehen, dass die Kraft der Sanftmut Kriege beenden kann, dass die Liebe von Müttern Unmögliches möglich machen kann.

Kamasha:Mütter können eine neue Menschheit hervorbringen.

Chris Griscom: Das ist richtig! Und ganz nebenbei: Es liegt an den Müttern, das zu erkennen! So dass sie ihre Söhne anders aufziehen. Kinder übernehmen das Emotionale, das Nährende von ihren Müttern, gleichzeitig sind sie die ersten zwei bis vier Lebensjahre auf einer übersinnlichen Ebene mit dem Vater verbunden. Doch plötzlich, wenn sie zu sprechen beginnen, nutzt der Vater nicht mehr seine tiefste Herzensenergie, um mit seinem Kind zu kommunizieren, sondern er sagt: „Komm, kick den Ball!“ oder „Weine nicht!“ Das ist für kleine Jungs sehr verwirrend, sie fühlen sich innerlich zerrissen: Sollen sie wie ihre Mütter werden oder wie ihre Väter? In dieser Phase liegt es an den Müttern, ihnen beizubringen, wie sie die übersinnliche, spirituelle Energie halten können. So dass junge Männer später nicht das Gefühl haben, immer stark sein zu müssen, ohne Emotionen. Wenn Frauen ihre kleinen Söhne so groß ziehen, dann haben wir andere Männer auf diesem Planeten und andere Beziehungen. Früher haben viele Frauen gesagt: „Ich suche einen Mann, der liebevoll ist, sanft und nährend.“ Aber wenn sie ihn gefunden hatten, dann waren sie unzufrieden: „Oh, er ist zu schwach.“ Sie wollten sich noch immer unterwerfen und besaßen nicht die Bereitschaft, die ganze Kraft in einer weiblichen Art zu nutzen. Doch jetzt ist das drin für uns. Wir können unsere weibliche Energie ausbreiten und alles in Balance bringen.

Den ganzen Artikel findest du in unserer aktuellen Kamasha Printausgabe.


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